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18.12.2020

Stefan Schad übernimmt Geschäftsführung des Klinikums Frankfurt Höchst

Die Geschäftsführung der Kliniken Frankfurt-Main-Taunus wird künftig in den Händen von Martin Menger und Stefan Schad liegen. Aus dem einstigen Dreiergespann in der Geschäftsführung wird somit eine Doppelspitze, nachdem die ehemalige Geschäftsführerin des Klinikums Frankfurt Höchst im Sommer dieses Jahres ausgeschieden war. Dies haben die Verbundgesellschafter, die Stadt Frankfurt am Main und der Main-Taunus-Kreis, nun beschlossen.

Stefan Schad, der seit 2018 für die Kliniken des Main-Taunus-Kreises verantwortlich ist, wird ab 1. Januar 2021 auch als Geschäftsführer im Klinikum Frankfurt Höchst tätig sein. Er hatte sich im Rahmen einer bundesweiten öffentlichen Ausschreibung gegen hochkarätige Mitbewerber deutlich durchgesetzt. Somit sind ab dem kommenden Jahr sowohl der Vorsitzende der Geschäftsführung Martin Menger als auch Stefan Schad für sämtliche Verbund-Standorte verantwortlich.

Mit der Geschäftsführungsentscheidung soll auch eine strukturelle Veränderung der Verantwortlichkeiten einhergehen. An die Stelle des bisherigen Standortbezugs soll ein Funktionsbezug treten. Der Vorsitzende der Geschäftsführung Martin Menger steigt stärker in das operative Geschäft ein und verantwortet standortübergreifend u. a. den Schwerpunkt „Bau & Technik“ und somit auch den Neubau und die Campus-Entwicklung am Klinikum Frankfurt Höchst. Aus diesem Grund wird er sein Büro komplett nach Frankfurt Höchst verlegen. Stefan Schad wird ebenfalls standortübergreifende Funktionen übernehmen, wie zum Beispiel den Bereich „Personal“. Er wird sich neben seinem Büro in den Kliniken des Main-Taunus-Kreises ein Büro am Standort Frankfurt Höchst einrichten und auch hier an mehreren Tagen in der Woche präsent sein.

Harald Schmidt, Vorsitzender des Aufsichtsrats, begrüßt die Entscheidung der Gesellschafter als richtigen Schritt: „Die Entwicklung weg von einem standortbezogenen Management hin zu Zuständigkeitsbereichen ist im Sinne des weiteren Zusammenwachsens des Verbundes nur folgerichtig. Sie erleichtert die Synchronisierung von Entscheidungen und Prozessen und stärkt den Gemeinschaftssinn. Wer standortübergreifend arbeitet, der denkt auch stärker standortübergreifend.“

Martin Menger schließt sich ihm an: „Wir haben in den letzten zweieinhalb Jahren auf Bereichsleiterebene ein schlagkräftiges und hochqualifiziertes Team aufgebaut, das standortübergreifend agiert. Zusammen mit den engagierten Abteilungsleitern der Standorte konnten wir daher hinsichtlich qualitativer und wirtschaftlicher Potenziale schon vieles für die Krankenhäuser und den Verbund bewegen. Dieser Trend wird sich durch die Verschlankung der Geschäftsführung noch stärker fortsetzen.“

Stefan Schad selbst freut sich über die neue Aufgabe: „Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Klinikums Frankfurt Höchst und darauf, diesen wichtigen Gesundheitsstandort im Frankfurter Westen sowie den gesamten Verbund weiter voranzubringen.“

„Die Doppelspitze unterstreicht unsere gemeinsamen Anstrengungen einer erfolgreichen Zusammenarbeit zum Wohle der Patientinnen und Patienten sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, führt Bürgermeister und Beteiligungsdezernent Uwe Becker aus. „Mit Martin Menger und Stefan Schad als starkem Team an der Spitze wächst der Klinikverbund weiter zusammen und setzt sich für die Interessen beider Häuser ein.“

Gesundheitsdezernent Stefan Majer ergänzt, „Beide sind seit mehr als zwei Jahren ein eingespieltes Team. Beide kennen den Verbund bestens. Ich habe Herrn Schad als jemanden kennengelernt, der engagiert und innovativ ein Krankenhaus unter schwierigen Rahmenbedingungen führen kann, der viele Prozesse optimiert hat und dabei stets die Bedürfnisse und das Wohl der Patientinnen und Patienten sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Blick hatte. Ich begrüße es sehr, ihn nun künftig auch in der Leitung des Klinikums Frankfurt Höchst und damit in der Verantwortung für den im kommenden Jahr anstehenden Umzug in den Neubau mit an Bord zu sehen.“

Auch Landrat Michael Cyriax zeigt sich zufrieden mit der Neuaufstellung: „Ohne Zweifel wurde in den letzten Jahren bereits vieles im Verbund zum Vorteil der einzelnen Häuser bewegt. Wir wissen aber auch, dass noch Luft nach oben ist. Durch die Neustrukturierung wird das Zusammenwachsen erleichtert. Die Weichen sind so gestellt, dass auch in Zukunft alle von unserem Verbund als starkem Gesundheitsdienstleister der Region profitieren – Patientinnen und Patienten ebenso wie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.“

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