Operationstechniken

Endoskopische und exoskopische Technologie (Schlüssellochoperationen)

Als Klinik der Akutversorgung und regionales Traumazentrum sind wir mit modernster Operationstechnik im Bereich der Neurochirurgie ausgerüstet.

In der Wirbelsäulenchirurgie und der peripheren Nervenchirurgie, wie auch in den Bereichen der kranialen- und Schädelbasisneurochirurgie haben sich minimalinvasive Operationstechniken - insbesondere endoskopische Verfahren - in klinischen Langzeitstudien als wertvoll erwiesen.

Für die neue Exoskoptechnologie liegen noch keine Studienergebnisse vor, dennoch erscheint die unmittelbare Patientenzufriedenheit nach derartigen Eingriffen deutlich erhöht.

Wir bieten Ihnen im Krankenhaus Bad Soden das gesamte Spektrum der endoskopischen und exoskopischen Operationsverfahren in der Neurochirurgie an.


Endoskopische Schlüsselloch-Eingriffe an periphere Nerven mit dem Instrumentarium nach Krishnan.


Schlüsselloch-Operationen an der Wirbelsäule bei Bandscheibenvorfällen und Stenosen mit dem System nach Gaab & Oertel.


Transnasaler Schlüsselloch-Eingriff zur Entfernung eines Hypophysentumores.


Die Exoskop-Technologie bietet hohe Auflösung und Vergrößerung des OP-Situs.
Hier ein Beispiel einer mikro-invasiven Bandscheiben-OP (schwarzer Stern: Laminotomie-Zugang; weiser Stern: Bandscheibensequester).


Operationsmikroskop

Optische Vergrößerung und gezielte Illumination der zu manipulierenden anatomischen nervalen Strukturen gehören als integraler Teil zur modernen neurochirurgischen Versorgung. Diese Ziele erreichen wir entweder mit einem Operationsmikroskop oder mit einem hochauflösenden Exoskop. Beide Technologien setzen wir zum Wohle unserer Patienten ein.

Neuronavigation

Bei der Neuronavigation werden präoperativ erworbene, patientenspezifische anatomische Datensätze (Landmarkkarten) ins Navigationssystem eingegeben und während eines operativen Eingriffs genutzt, um höchste Präzision mit dem minimalsten Eingriff ins Gewebe zu gewährleisten.
So können die Operationsdauer verkürzt und die Operationszugänge minimal gehalten werden, um die Operation für den Patienten so schonend wie möglich zu gestalten.

Intraoperatives Monitoring

Schonende und sichere Operationsverfahren gehören heutzutage zur Routine der Neurochirurgie. Während der Operation ist es unabdingbar zu wissen, welche nervalen Strukturen des narkotisierten Patienten wichtige und eloquente Funktionen in sich tragen, um diese zu schonen und zu entlasten. Hierfür werden die intraoperative Elektrostimulation der Nervenbahnen und die Ableitung von Potentialen genutzt, das sogenannte intraoperative Neuromonitoring (IONM).

Kontakt + Auskunft

Unsere Telefonzentrale erreichen Sie unter
06196/656

Kontakt Neurochirurgie:

Allgemeine Sprechstunde: (06196) 65-7554
Privatsprechstunde:
(06196) 65-77705
Neurochirurgischer Notruf: (06196) 65-6

 
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