Schmerztherapie nach der OP

"Schmerzfreie Zone" -
ein zentrales Anliegen unserer Abteilung

Eine umfassende medizinische Studie hat gezeigt, dass in Europa noch bis zu 80% der Patienten nach einer Operation stärkste Schmerzen erleiden. Dies ist ein inakzeptabler Zustand. Die Welt-Gesundheits-Organisation (WHO) strebt an, diesen Anteil auf weniger als 20% der Patienten zu reduzieren. Wir streben in unseren Kliniken einen Wert von 0% an.

Dieses Ziel versuchen wir durch einen hohen Anteil von Regionalanästhesien sowie insbesondere bei großen Operationen durch den Einsatz von Schmerzkathetern zu erreichen. Über diese Katheter werden mittels einer kleinen Medikamentenpumpe (Abbildung unten) kontinuierlich Schmerzmittel zugeführt. Zusätzlich können Sie sich einen Zusatzbolus abrufen, zum Beispiel vor dem Aufstehen oder vor der Krankengymnastik. Die Medikamentenpumpen sind Batteriebetrieben und somit können Sie sich trotz liegendem Schmerzkatheter normal im Krankenhaus bewegen.

Jeden Tag besuchen Sie ein Anästhesist und eine anästhesiologische Pflegekraft, um die Schmerzpumpe an Ihre persönlichen Bedürfnisse anzupassen, denn Schmerz wird von jedem Menschen anders empfunden. Dieser ärztliche Schmerzdienst ist rund um die Uhr im Hause für alle medizinischen Abteilungen verfügbar.


Foto der Medikamentenpumpe mit Patientenfernbedienung für die individuelle Schmerztherapie via Schmerzkatheter (PCEA)

Kontakt + Auskunft

Unsere Telefonzentrale erreichen Sie unter
06196/656

 
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