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17.01.2017

Das Prostatazentrum Bad Soden bietet Patienten eine neue diagnostische Methode der Probenentnahme bei Verdacht auf Prostatakrebs an. Mit computergesteuerter Technik, bei der MRT-Bilder mit Ultraschallbildern fusioniert werden, wird mit der Fusionsbiopsie eine höhere Trefferrate bei der Diagnose von besonders aggressiven Karzinomen erreicht.

Diese Untersuchung ist insbesondere für Patienten gedacht, bei denen eine normale Ultraschall-gesteuerte Biopsie kein eindeutiges Ergebnis erbracht hat. Sie ermöglicht eine bessere Abgrenzung gegenüber harmlosen Tumoren, die oft keiner Behandlung bedürfen. Die Infektionsgefahr durch die Biopsie im Dammbereich ist gegenüber der Biopsie über den keimbesiedelten Enddarm deutlich geringer.

Der behandelnde Urologe veranlasst dazu als erste Maßnahme ein so genanntes multiparametrisches MRT der Prostata. Diese Untersuchung erfolgt ambulant bei einem Radiologen, wobei entsprechende krebsverdächtige Herde in den MRT-Bildern farblich markiert werden. Die Daten aus der MRT-Untersuchung werden dann bei der Fusionsbiopsie im Krankenhaus Bad Soden mit den Daten aus einem live angefertigten Ultraschall in einen speziellen Fusionsrechner übereinander gelegt, also fusioniert. In gleicher Sitzung werden die markierten Herde selektiv und millimetergenau biopsiert. Dazu wird ein Punktionsraster verwendet und die Proben bei kurzer Betäubung über den Damm entnommen.

Nähere Informationen in der Urologischen Klinik Bad Soden, Tel.: 06196/65-7701

Kontakt + Auskunft

Unsere Telefonzentralen erreichen Sie unter
Bad Soden: 06196/656
Hofheim: 06192/983

Aus dem OP

Die Fusionsbiopsie wird im OP bei kurzer Narkose des Patienten durchgeführt.

 
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