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30.05.2014

Kliniken konnten im vergangenen Jahr mit höheren Erlösen und Einsparungen ihr Defizit halbieren

Die Kliniken des Main-Taunus-Kreises haben das Jahr 2013 mit einer positiven Entwicklung ihrer Leistungszahlen abgeschlossen.
Das in den letzten Jahren angewachsene Defizit konnte gegenüber dem Vorjahr auf 5,5 Millionen Euro halbiert werden. Das bereinigte Jahresergebnis aus dem operativen Geschäft - ohne Berücksichtigung von Steuern, Abschreibungen, Zinsen und Einmaleffekten - weist mit 1,1 Millionen Euro erstmals wieder einen positiven Wert aus. Der Konzern erzielte im Jahr 2013 betriebliche Erträge in Höhe von 109 Millionen Euro.

Höhere Erlöse durch mehr Patienten und die Behandlung schwererer Erkrankungen
Möglich wurde die Trendwende durch eine erstmalige Steigerung der Leistungszahlen in den letzten Jahren und damit auch der Erlöse sowie durch Einsparungen bei Sach- und Personalkosten. Der Landkreis als Eigentümer hat die Kliniken durch die Übernahme von Kapitaldienstleistungen für Altdarlehen und Investitionskosten unterstützt. „In diesem Jahr rechnen wir mit einem ausgeglichenen Jahresergebnis“, erklärte Klinikgeschäftsführer Dr. Tobias Kaltenbach anlässlich der Vorstellung des Jahresabschlusses.

60.685 Patienten und damit 2,4 Prozent mehr als im Vorjahr, wurden 2013 in den Main-Taunus-Kliniken behandelt. Der Zahl der ambulanten Patienten stieg um fast 4 Prozent auf rund 41.000, während der Anteil stationärer Patienten mit ca. 20.000 nahezu konstant blieb. Bei diesen wirkte sich aber im vergangenen Jahr ein höherer Schweregrad der behandelten Erkrankungen, der zu höheren Fallpauschalen führt, positiv auf das Jahresergebnis aus.
Jeder dritte Patient, der in den Krankenhäusern Bad Soden oder Hofheim behandelt wurde, war im letzten Jahr über 75 Jahre alt.

Organisatorische Verbesserungen
Neben den wirtschaftlichen Verbesserungen wurde auch eine Reihe von organisatorischen Veränderungen realisiert. Die Privatklinik konnte auf Grundlage einer neuen vertraglichen Vereinbarung mit den privaten Krankenversicherungsunternehmen umstrukturiert und jetzt wieder voll belegt werden.
Die Psychiatrie konnte angesichts des steigenden Bedarfs am Standort der Fachklinik Hofheim um zusätzliche stationäre Betten und teilstationäre Plätze in der Tagesklinik erweitert werden. Sie ist jetzt mit 56 Betten und 21 Plätzen in den Krankenhausplan des Landes Hessen aufgenommen. In Hofheim wurde die ärztliche Versorgung der neurologischen Patienten in der Stroke Unit an das Klinikum Höchst übertragen. „Hier „üben“ die beiden künftigen Partner bereits die Zusammenarbeit in einer speziellen medizinischen Disziplin und in kleinerem Rahmen“, kommentiert Geschäftsführer Kaltenbach die Kooperation im Hinblick auf die beabsichtigte Fusion mit dem Klinikum Frankfurt-Höchst.
Zwei Stationen im Krankenhaus Bad Soden wurden baulich saniert, wobei auch die Stationsorganisation umgestellt wurde, um die für Patienten und Personal komplizierte interdisziplinäre Belegung zu reduzieren. Das Personal der Notfallambulanz Bad Soden wurde um einen internistischen Oberarzt erweitert, um dort die Ersteinschätzung der Patienten zu verbessern und die Wartezeiten zu reduzieren.
Die Ausgaben für den medizinischen Sachbedarf sind optimiert worden, und in den kostenträchtigen Bereichen der Wäsche- und Energieversorgung wurden auf der Grundlage von Ausschreibungsverfahren Verträge mit neuen Lieferanten geschlossen.
Ende des vergangenen Jahres hatten 1434 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ihren Arbeitsplatz in den Kliniken.

AusblickAuch in diesem Jahr wird an den Kliniken weiter investiert: Der erste Bauabschnitt des Neubaus in Hofheim, der nach der Insolvenz des Bauunternehmers in enger Zusammenarbeit mit dem Projektträger Vamed vorangetrieben wurde, steht kurz vor der Fertigstellung. Die Kindertagesstätte am Krankenhaus Bad Soden, in der in Zusammenarbeit mit einem privaten Betreiber die Betreuung unter dreijähriger Kinder von Mitarbeitern wie auch von externen Interessenten angeboten wird, nähert sich mit großen Schritten ihrer Fertigstellung im Herbst. Ein Konzept für die Erweiterung der Parkflächen am Krankenhaus Bad Soden wurde ebenfalls entwickelt und soll nach Erteilung der Baugenehmigung voraussichtlich ab Herbst realisiert werden.

Kontakt + Auskunft

Unsere Telefonzentralen erreichen Sie unter
Bad Soden: 06196/656
Hofheim: 06192/983

 
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