Daumensattelgelenk-Arthrose

Ursache und Symptomatik

Die Arthrose des Daumensattelgelenkes ist die häufigste degenerative Erkrankung der Hand, wobei Frauen deutlich häufiger betroffen sind. In den meisten Fällen kommt es durch Abnutzung zu einer Knorpelschädigung des Gelenkes. Auf den Röntgen-Bildern findet sich eine Verschmälerung des Gelenkspaltes. Eine lokale Entzündung führt zu Schmerzen und Schwellung bei Bewegung und Belastung. Typisch für das Daumensattelgelenk sind Schmerzen bei Drehbewegungen z.B. Aufdrehen eines Glases oder einer Flasche.

Behandlung

Bei leichten Beschwerden helfen häufig Schonung und eine befristete Ruhigstellung. Zusätzlich können entzündungshemmende Medikamente eingesetzt werden. Sind die Beschwerden sehr ausgeprägt und alle konservativen Behandlungsmöglichkeiten ausgeschöpft, müssen operative Maßnahmen diskutiert werden. Das am häufigsten verwendete Verfahren ist die Entfernung des großen Vieleckbeines mit Stabilisierung durch eine Sehnenschlinge. Bei dieser Operation bleibt die Beweglichkeit des Daumensattelgelenkes erhalten. Nach dem Eingriff muss für 5 Wochen eine Schiene getragen werden. Noch im Operationssaal wird zunächst eine Gipsschiene angelegt. Nach Abklingen der postoperativen Schwellung kann ein Daumenbrace (ergotherapeutische Thermoplastschiene) mit Einschluß des Daumensattelgelenkes angepasst werden. Im Anschluß an die Ruhigstellung sollte eine ergotherapische Nachbehandlung zur Verbesserung von Beweglichkeit und zum Kraftaufbau erfolgen.

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