Brustverkleinerung

Die Natur ist vielfältig, aber nicht immer gerecht.

Manche Frauen haben anlagebedingte schwere Brüste, zum Teil auch mit ausgeprägter Asymmetrie, die sich sehr negativ auf die Gesundheit auswirken können. Oft leiden Patientinnen unter starken Rücken- und Nackenschmerzen, Ekzemen und sogar psychischen Störungen.

Bei anderen Frauen können ab dem 25. Lebensjahr auch Veränderungen der Brust durch Erschlaffung des Bindegewebes und der Haut, durch erhebliche Gewichtsveränderungen, durch Schwangerschaft und Stillen auftreten.

Weshalb also der Natur nicht ein wenig nachhelfen?

Mit Hilfe der Plastischen Chirurgie lassen sich Brüste formschön verkleinern und straffen. Der Operation selbst gehen immer eine individuelle Beratung und Planung voraus. Der Chirurg, der neben der Operationstechnik über ein ausgeprägtes ästhetisches Empfinden für Körperformen verfügen sollte, legt gemeinsam mit der Patientin die Schnittführung und die Größe der Brust fest. Die operierten Brüste sollten natürlich aussehen und vor allem auch zum Gesamtbild des Körpers passen.

Vor der Operation ist auch die eingehende Untersuchung der Brust mit Hilfe von Ultraschall und Mammografie empfehlenswert. Wichtig ist im übrigen, dass Sie Ihrem Chirurgen mitteilen, ob Sie in der nächsten Zeit eine Gewichtsreduktion oder eine Schwangerschaft planen, da sich hierdurch die operierte Brust negativ verändern kann.

Wie wird die Operation durchgeführt?

Die Technik der Brustverkleinerung beruht im wesentlichen darauf, das Haut-, Fett- und Drüsengewebe zu vermindern und die zu tief liegende Brustwarze anzuheben.

Der Chirurg bedient sich dabei verschiedener Schnitttechniken. Er wird in aller Regel solche Techniken wählen, die möglichst wenige und unauffällige Narben zur Folge haben.

Soll die Brust nur gestrafft werden, entfernt der Operateur lediglich Haut und formt das Gewebe neu.

Die Operation wird in der Regel in Vollnarkose unter stationären Bedingungen (1-4 Tage Klinikaufenthalt) durchgeführt. Die Patientinnen sind nach 2 Wochen unter Teilbelastung wieder arbeitsfähig. Die Hautfäden werden schrittweise nach 2 und 3 Wochen entfernt. In den ersten 3 Wochen sollte Tag und Nacht ein BH getragen werden und über weitere 3 Wochen auch tagsüber.

Gegebenenfalls kann zusätzlich zur Angleichung an den seitlichen Ausläufern der Brust eine Fettabsaugung durchgeführt werden.

Nach Brustoperationen wie der Verkleinerung oder Straffung der Brust sind 90 % der Patientinnen sehr zufrieden und würden sich jederzeit erneut operieren lassen.

Welche Komplikationen sind möglich?

Komplikationen sind wie bei jedem operativen Eingriff auch hier möglich. Während sich Blutergüsse und Infektionen in der Regel folgenlos behandeln lassen, hängt die Narbenbildung individuell vom Körper ab und kann kaum beeinflusst werden. Möglich, wenn auch selten, sind eine Gefühlsminderung der Brustwarze, Asymmetrien oder der Verlust der Stillfähigkeit.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten der Operation?

Eine medizinische Indikation und damit die Erstattungsfähigkeit durch die Krankenkassen besteht beispielsweise bei extrem großen und schweren Brüsten mit therapieresistenten Nacken- und Rückenschmerzen, Ekzemen oder sonstigen Beschwerden. Dabei muß unbedingt vor der Behandlung eine Kostenübernahmebestätigung des zuständigen Kostenträgers eingeholt werden.

Lassen Sie sich persönlich durch erfahrene Fachärztinnen und Fachärzte in unserer Ästhetik- und Faltensprechstunde beraten.
Zur telefonischen Terminvereinbarung nutzen Sie bitte die Tel.-Nr. 06192 - 98 4601 .
Sie können auch gerne unter kontakt-PC@kliniken-mtk.de per email Ihre Terminwünsche mitteilen, wir werden Sie baldmöglichst zurückrufen.

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Fotos
Foto: die weibliche Brust
 
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