Duodenum-erhaltende Pankreaskopfresektion

Bei der Duodenum-erhaltenden Pankreaskopfresektion wird das Gewebe im Kopfbereich der Bauchspeicheldrüse unter Erhaltung des Zwölffingerdarmes ausgeschält. Diesee Eingriff (Operation nach Beger) wird in der Regel bei chronischer Pankreatitis angewandt. Je nach Ausbreitung der Entzündung, wird neben einer umschriebenen Resektion im Pankreaskopfbereich der Pankreasgang der Länge nach gespalten (Operation nach Frey, s. Abb.), um einen widerstandsfreien Abfluss des Bauchspeichels zu gewähren. Daneben gibt es weitere Modifikationen der Operation (Berner Modifikation, Hamburger Modifikation), die je nach Befund zum Einsatz kommen. Dadurch kann das Resektionsausmaß an die Bedürfnisse des jeweiligen Patienten angepasst werden, indem möglichst viel gesundes Bauchspeicheldrüsengewebe erhalten bleibt. Auf die Resektionsfläche der Bauchspeicheldrüse wird eine Dünndarmschlinge zur Drainage des Bauchspeichels genäht. Im Extremfall muß eine Operation nach Whipple durchgeführt werden.


Operation nach Frey
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