Traumazentrum

Für Notfälle gerüstet

Seit Mai 2010 besitzt die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie die Anerkennung als „Regionales Traumazentrum“ im Rahmen des Traumanetzwerks der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie.
Mit Eröffnung des Hubschrauberlandeplatzes am Krankenhaus Bad Soden erfüllt die Klinik alle Voraussetzungen für die Versorgung Schwerverletzter. In Deutschland ereignen sich jährlich rund sieben bis acht Millionen Unfälle. Dabei verletzen sich etwa 580.000 Menschen. Rund 35.000 Unfallopfer müssen in einer Klinik behandelt werden.
Die Versorgung von Schwerstverletzten erfordert rund um die Uhr die Einsatzbereitschaft von hoch qualifiziertem Personal, erfahrenen Notärzten, spezialisierten Operateuren, modernsten Notaufnahmen und Intensivstationen.
Die Zusammenlegung aller operativen Abteilungen der Kliniken des Main-Taunus-Kreises im Krankenhaus Bad Soden und die räumlichen Möglichkeiten der neuen Operationsabteilung und des Intensivbereichs hat die abteilungsübergreifende Zusammenarbeit ermöglicht, die für die umfassende Behandlung schwerverletzter Patienten erforderlich ist. Rund um die Uhr stehen sowohl Ärzte als auch Pflegepersonal der Kliniken für Unfallchirurgie, Neurochirurgie, Anästhesiologie, Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie, Plastische, Hand- und Rekonstruktive Chirurgie sowie der Radiologie im Krankenhaus Bad Soden bereit, Unfallopfer zu behandeln.

Das Traumanetzwerk Hessen
In das Traumanetzwerk Hessen sind Einrichtungen unterschiedlicher Versorgungsaufgaben eingebunden. Die teilnehmenden Kliniken werden je nach Bedarf in regionale und überregionale Traumanetzwerke eingebunden. Ziel ist es, den Schwerverletzten innerhalb von rund 30 Minuten vom Unfallort in den Behandlungsraum eines geeigneten Krankenhauses zu transportieren.
Die Traumazentren sind untereinander verwoben, so dass Kapazitäts- und Kompetenzprobleme bei der Akutversorgung vermieden werden. Vereinbarungen zur Einbindung der Rettungsdienste und Notärzte, Standards der Verlegung und Aufnahme entsprechend der Verletzungen sowie ein gemeinsam entwickeltes Risiko- und Qualitätsmanagement sind wesentliche Bestandteile des Netzwerks. Derzeit bestehen in Deutschland 14 zertifizierte Traumanetzwerke mit 117 beteiligten Kliniken, die sich der Verbesserung der regionalen Schwerverletztenversorgung angenommen haben.


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06196/656

Fotos
Foto: Hubschrauberlandeplatz am Krankenhaus Bad Soden

Der neue Hubschrauberlandeplatz am Krankenhaus Bad Soden

Foto: Eingang zum Schockraum

In nur drei Minuten gelangen schwerverletzte Patienten, die mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus Bad Soden gebracht werden, zur Erstversorgung in den Schockraum der Klinik.

 
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