Das Konzept des Hernienzentrums Rhein-Main

Unser Ziel ist die rasche, schonende, komplikationslose und dauerhafte Heilung Ihres Bruches. Dazu gehören für uns auch:
• Patientenkomfort
• Patientensicherheit nach den Vorgaben der WHO
• Spitzenmedizin durch Spezialisierung
• Forschung und Mitwirkung an aktuellen Studien
• Einsatz modernster Operationsmethoden
• Kontinuierliche Weiterbildung durch Teilnahme an nationalen und internationalen Kongressen
• Verwendung modernster leichtgewichtiger Implantate
individuelle Auswahl des Operations- und Betäubungsverfahrens:

Besonders beim Leistenbruch ist die Auswahl des Operationsverfahrens abhängig von Ihren Lebensumständen, Ihrer Konstitution, Ihren Begleitkrankheiten, dem Bruchbefund und selbstverständlich auch von Ihren Wünschen. Im Hernienzentrum Rhein-Main kommen beim Leistenbruch sowohl die modernen "offenen" Operationsverfahren (kleiner Leistenschnitt, sehr gut in örtlicher Betäubung durchführbar), als auch die endoskopischen Verfahren (Schlüssellochtechnik mit winzigen Hautschnitten) mit großer Expertise zur Anwendung.
Um für jeden Patienten größtmögliche Qualität durch Spezialisierung anzubieten, ist bei jeder Operation immer ein Chirurg mit großer Erfahrung bei Hernienoperationen beteiligt.


Das Leistenbruchkonzept im Hernienzentrum Rhein-Main

Da die Leistenbruchbefunde, die Lebensumstände, körperlichen Gegebenheiten und Begleitkrankheiten der Patienten sehr unterschiedlich sind, gibt es kein Operationsverfahren welches für alle Patienten die ideale Methode darstellt. Entscheidend für den nachhaltigen Erfolg einer Leistenbruchoperation ist jedoch der Einsatz von Kunststoffnetzen.

Die heute verfügbaren Kunststoffnetze sind aus der modernen Hernienchirurgie nicht mehr wegzudenken, so dass moderen Hernienchirurgie ‚Netzchirurgie‘ ist. Sie sind im Allgemeinen gut verträglich und in immer dünnerer Fadenstärke erhältlich, d.h. sie bestehen aus weniger Fremdmaterial.

Bei erwachsenen Patienten mit einem Leistenbruch erfolgt in der Regel ein TEP-Verfahren. Nach den Empfehlungen der Deutschen- und Europäischen Herniengesellschaft ist dies das zu bevorzugende Operationsverfahren mit dem die besten Ergebnisse erzielt werden (Geringste Rezidivrate, geringste Komplikationsrate). Besonders bei beidseitigen Leistenbrüchen ist die Schlüssellochtechnik ideal, weil ohne Schnitterweiterung in einer Narkose beide Leistenbrüche behoben werden können. Nicht empfehlenswert ist die endoskopische Methode bei Patienten mit Narkoserisiken, Marcumarbehandlung und ausgedehnten Voroperationen im Unterbauch.

Grund für die Effektivität der laparoskopischen Technik (TEP) ist, dass sie einen absolut spannungsfreien Verschluß des Leistenbruches erzielt. Das Netz wird dort plaziert, wo der Druck wirkt, und führt so zu einem effektiven Verschluß, sofern die Bruchpforten mit einem ausreichend großen Netz und einer Überlappung von 3-5 cm abgedeckt werden (Mindestgröße des Netzes: 10x15 cm). Eine Fixierung des Netzes ist dabei prinzipiell nicht notwendig, da das Netz durch das sich auf das Netz legende Bauchfell an die Bauchwand gedrückt wird und in Position bleibt.
Daher ist es nachvollziehbar, dass nach laparoskopischer Hernienreparation sowohl mit einer niedrigen Rezidivrate als auch mit weniger Beschwerden im Langzeitverlauf zu rechnen ist.
Der Nachteil dieser neuen patientenfreundlichen Technik ist ihr Schwierigkeitsgrad, so dass ein intensiver Lernprozess selbst für den bereits fortgeschrittenen Chirurgen besteht, um erfolgreich zu sein und im besonderen auch Komplikationen zu vermeiden. Hinzu kommt die notwendige technische Ausrüstung für die videoendoskopische Operation (Endoskopie/Laparoskopie-Turm) mit entsprechenden Instrumenten.

Bei älteren Patienten mit hohe Narkoserisiken oder Patienten mit ausgedehnten Voroperationen im Unterbauch ist das Verfahren nach Lichtenstein, bei dem ggfs. in örtlicher Betäubung ein kleines Kunststoffnetz über einen 4 bis 7cm langen Leistenschnitt eingebracht wird, die ideale Technik.

Bei Wiederholungsbrüchen ist die Versorgung mit einem Kunststoffnetz unverzichtbar. Es kommt entweder die endoskopische Technik oder die Lichtensteinmethode zur Anwendung.




Kontakt + Auskunft

Unsere Telefonzentrale erreichen Sie unter
06196/656

 
Schriftgröße einstellennormalvergroessern Kontrast erhöhenKontrast erhoehen Kontrast verringernKontrast verringern