Darmkrebs ist heilbar

Darmkrebs entsteht in den meisten Fällen aus Vorstufen, den so genannten Polypen, die jedoch oft über Jahre keine Symptome verursachen. Die Heilungschancen hängen entscheidend davon ab, dass der Tumor und seine Vorstufen früh erkannt und konsequent behandelt werden.


Quelle: Bayer HealthCare Deutschland

Früherkennung nutzen
Die Früherkennung ist eine der wichtigsten Waffen gegen Darmkrebs. Im Darmzentrum Main-Taunus führen erfahrene Gastroenterologen mit modernsten Videoendoskopen (HDTV) und speziellen Färbetechniken (Chromoendoskopie) jährlich mehrere Tausend Koloskopien durch, um Darmkrebs-Vorstufen aufzuspüren. In über 90 Prozent der Fälle können diese Vorstufen in gleicher Sitzung entfernt werden (Polypektomie) und damit wirksam der Entwicklung von Darmkrebs vorgebeugt werden.

Heilungsaussichten
Bei kleinem Tumor ohne Lymphknotenbefall kann mit einer Heilung in 85 bis 90 Prozent der Fälle gerechnet werden. Bei größeren Tumoren mit Lymphknotenbefall können bis 60 Prozent der Fälle geheilt werden, wenn zusätzlich eine Chemotherapie durchgeführt wird. Bei weit fortgeschrittenen Tumoren mit Metastasenbildung sinkt die Heilungschance unter 30 Prozent. Durch Medikamente und/oder Bestrahlung läßt sich oft eine Verbesserung des Heilungsergebnisses erzielen. Außerdem kann durch die verschiedensten Behandlungsformen und Hilfsmitteln in den meisten Fällen trotz der schwerwiegenden Erkrankung eine zufriedenstellende Lebensqualität erreicht werden. Entscheidend ist dabei, daß der betroffene Patient nach einer Phase der Angst und Trauer eine positive Einstellung zu seiner Erkrankung findet und durch den festen Willen zur Genesung mitarbeitet.

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