Syndrom der unruhigen Beine

Illustration: Beine

Das Syndrom der unruhigen Beine (RLS) wurde erstmals 1685 beschrieben. Viele Faktoren sprechen dafür, dass es sich um eine vererbbare Erkrankung handelt.

Die für den Patienten extrem unangenehme Erkrankung kann oft schon anhand der geschilderten Symptome diagnostiziert werden. Gelegentlich bedarf es jedoch einiger technischer Untersuchungen, um die Diagnose zu sichern.
Das Syndrom der unruhigen Beine (RLS) kann in jedem Lebensalter auftreten.
Es kann auf eine Körperhälfte beschränkt sein und muß nicht täglich auftreten.

Typische Symptome dieser Erkrankung sind:

  • Bewegungsdrang der Beine und/oder auch Arme
  • Mißempfindungen in den Beinen/Armen
  • brennende, ziehende, krampfartige, "in der Tiefe" bestehende Schmerzen
  • Symptome beginnen oder verschlechtern sich in Ruhe
  • Symptome verschlechtern sich am Abend oder in der Nacht
  • Verbesserung durch Bewegung, massieren, heiße oder kalte Bäder

Der nächtliche Bewegungsdrang und die Beinbewegungen führen zu einer deutlichen Störung des Schlafes. Daraus resultiert nicht selten Müdigkeit am Tag und eine Einschlafneigung bei monotonen Tätigkeiten (z.B. Fernsehen, Autofahren).

Zur Diagnosesicherung können weitere Untersuchungen in einem Schlaflabor notwendig werden. Hier werden die Bewegungen in der Nacht mit Elektroden an den Beinen gemessen. Meist sind für die Messungen 2 Nächte im Labor ausreichend.

Die Behandlung erfolgt in der Regel mit einer auf den einzelnen Patienten abgestimmte Medikation.

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