Narkolepsie

Narkolepsie-Patienten leiden unter plötzlich auftretenden Schlafattacken am Tag, denen sie sich nur schwer oder überhaupt nicht widersetzen können. Es handelt sich bei der Narkolepsie um eine erblich bedingte Erkrankung.

Weitere Symptome der Narkolepsie sind:

  • Anfälle von Muskelschwäche, die je nach der Schwere des Anfalls bis zum vollständigen Hinstürzen führen können (kataplektische Attacken),
  • ein von langen Wachpausen unterbrochener Nachtschlaf,
  • ein vor oder im Anschluss an den Schlaf auftretender Lähmungszustand (Schlaflähmung).
  • lebhafte, übertrieben wirklichkeitsnahen, angstvolle Traumzuständen (hypnagogen Halluzinationen)
  • im Halbschlaf fortgeführten Handlungen, die höchst unsinnig erscheinen können.

Patienten mit Narkolepsie sollten sich auf jeden Fall zur genaueren Diagnostik und Behandlung in ein Schlaflabor begeben. Hier finden alle notwendigen Maßnahmen zur diagnostischen Abklärung statt.

Während 2 aufeinanderfolgenden Nächten werden die Patienten aufwendigen schlafmedizinischen Untersuchungen unterzogen. An einem Tag erfolgen vier über den ganzen Tag verteilte Schlafuntersuchungen (multipler Schlaf-Latenz-Test). Außerdem werden spezielle Laboruntersuchungen durchgeführt (HLA-DR2-Test), um die Diagnose zu stützen.

Zur Therapie setzen wir - neben den oft unumgänglichen Medikamenten - verstärkt auf verhaltenstherapeutische Maßnahmen, die die Einschlafneigung deutlich reduzieren können.

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