Was ist ein metabolisches Syndrom
Unter dem Begriff des Metabolischen Syndroms, welches auch als Wohlstandssyndrom bezeichnet wird, werden verschiedene Erkrankungen und Symptome zusammengefaßt, die zum größten Teil durch eine überkalorische Ernährung mit daraus resultierendem Übergewicht bedingt sind.
Hierzu zählen:
- Stammbetonte Fettsucht
- Hoher Blutdruck (essentielle Hypertonie)
- Fettstoffwechselstörungen (Hypercholesterin-, Hypertriglyceridämie)
- Gicht (Hyperurikämie)
- Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus Typ II b)
Jede einzelne dieser Erkrankungen stellt bereits isoliert einen gefährlichen Risikofaktor für Herz-Kreislauf Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall der. Treten diese Erkrankungen aber wie beim Metabolischen Syndrom zusammen auf, so steigt das Risiko lebensbedrohlicher Herz-Kreislauferkrankungen exponentiell an.
Neben einer ärztlich kontrollierten medikamentösen Therapie der einzelnen oben aufgeführten Erkrankungen ist es aber aufgrund der Ursache des Metabolischen Syndroms unverzichtbar, über eine Umstellung der Ernährung eine Gewichtsreduktion herbeizuführen. Hierzu sind entsprechende Ernährungsberatungen und Schulungen der Patienten erforderlich.






