Hygiene in der Endoskopie

Zurecht ist immer wieder in den Medien auf die Notwendigkeit strenger Hygienestandards in der Endoskopie hingewiesen worden. Da es sich bei den modernen Endoskopen nicht um Einmalartikel handelt, können bei unsachgemäßer Reinigung Krankheitserreger von einem Patienten auf den nächsten übertragen werden. Um hier eine Gefährdung der Patienten ausschließen zu können, wurden von den entsprechenden Endoskopiefachgesellschaften Hygienestandards entwickelt, die eine Infektion eines Patienten sicher verhindern können.

Folgende Arbeitsschritte sind dazu erforderlich:

  • Manuelle Vorreinigung der Endoskope
  • Manueller Dichtigkeitstest
  • Vorreinigung der Endoskope einschließlich der Kanäle mit Reinigungsbürsten
  • Einlegen der Endoskope in den Endo-Thermo-Desinfektor (ETD)
  • Trockene und staubfreie Lagerung

Da es bei der manuellen Reinigung der Endoskope jedoch immer wieder zu Beanstandungen kommt, wurden von der Industrie verschiedene „Waschmaschinen“ entwickelt, die eine Kontamination mit Keimen ausschließen.

In unserer Endoskopieabteilung werden zum Schutz der Patienten alle Endoskope ausschließlich mit Hilfe modernster, vollautomatischer Waschmaschinen aufbereitet. Alle in unserer Abteilung vom Hygieneinstitut in mindestens vierteljährlichen Abständen durchgeführten, unangemeldeten Kontrollen ergaben in keinem Fall eine Kontamination mit irgendwelchen Keimen. Somit braucht sich kein Patient in unserer Endoskopieabteilung vor der Übertragung einer Krankheit durch eine endoskopische Untersuchung fürchten.

Kontakt + Auskunft

Unsere Telefonzentrale erreichen Sie unter
06196/656

Fotos
Foto: Schwester an der Hygienemaschine
Foto: Hygienemaschine
Cartoon: Hygiene

(aus ENDOPRAXIS)

 
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