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Telefonische Beratung bei Blasen- und Darmschwäche
Das Kontinenz- und Beckenbodenzentrum Main-Taunus im Krankenhaus Bad Soden bietet Menschen mit einer Blasen- oder Darmschwäche die Möglichkeit einer Telefonberatung durch eine Urotherapeutin.
Im zertifizierten Kontinenz- und Beckenbodenzentrum der Kliniken des Main-Taunus-Kreises arbeiten die Urologische Klinik, die Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe und die Chirurgische Klinik bei der Behandlung von Patienten mit einem Inkontinenzproblem eng zusammen. Als interdisziplinäres Zentrum ist es regionale und überregionale Anlaufstelle für Patienten mit Harn- oder Stuhlinkontinenz.
Die Urotherapeutin Antje Tegtmeier bietet dienstags von 11 bis 12 Uhr unter der Telefonnummer 06196/657719 kostenfrei fachkundigen Rat und Hilfe an. „Durch entsprechende Therapie kann die Inkontinenz in vielen Fällen deutlich gemildert oder behoben werden“, ist die Krankenschwester mit Weiterbildung in Urotherapie überzeugt. Dazu stünden medikamentöse, operative und verhaltenstherapeutische Behandlungsansätze zur Verfügung.
Die Urotherapeutin unterstützt Patienten des Kontinenzentrums im Krankenhaus Bad Soden in allen Belangen bei Diagnostik und Therapie. Sie arbeitet im Team mit den behandelnden Ärzten, koordiniert Termine und ist stets in die Behandlung des Patienten eingebunden.
In Deutschland leiden 6 bis 8 Millionen Menschen an einer Inkontinenz. Ursache sind eine Blasenentleerungsstörung oder eine Schwäche des Darms. Menschen mit einem Kontinenzproblem leiden häufig sehr unter dem Kontrollverlust über ihren Körper. Häufig ziehen sich Betroffene aus dem sozialen Leben zurück, was zu einer Isolation und sinkender Lebensqualität führt. Frauen sind aufgrund ihrer Anatomie und der Belastung durch Schwangerschaft häufiger von der Inkontinenz betroffen als Männer. Bei Männern tritt die Harninkontinenz meist als Folge von Operationen an der Prostata auf.





