Was sind Weichgewebe-Sarkome?

Weichgewebesarkome sind Raumforderungen bzw. Tumoren, also Schwellungen oder Wucherungen, die oft keine spezifischen Beschwerden verursachen.
Häufig gibt es kaum charakteristische Symptome für die Entwicklung dieser Tumoren, die Diagnose erfolgt oft erst bei Patienten mit lokal fortgeschrittenen Tumoren oder bereits erfolgter Metastasierung. Dabei steht die Metastasierung über das Blut in die Lunge meist im Vordergrund.
Leider werden Schwellungen oder Sarkome beispielsweise am Arm oder am Bein von den Betroffenen, aber manchmal auch von behandelnden Ärzten lange Zeit bagatellisiert und als gutartiger Fettgewebstumor (Lipom) oder als Hämatom fehlgedeutet.

Besteht der Verdacht auf ein Sarkom, sollte der Patient so schnell wie möglich in ein Zentrum zur Behandlung von Weichgewebesarkomen überwiesen werden.

Weichteilsarkome sind Tumoren, die aus Muskeln, Sehnen, Fettgewebe, Bindegewebe, Synovialgewebe der Gelenkkapsel, Gefäßmuskulatur und auch Nerven entstehen.

Die typische Lokalisation eines Weichgewebesarkoms sind die unteren Extremitäten.
Etwa 60% aller Tumoren finden sich in den Armen oder Beinen.
Ein Drittel der Sarkome entstehen im Rumpf mit Gewichtung im Bauchraum, vereinzelt finden sie sich auch im Hals- und Gesichtsbereich.
In Deutschland gibt es jährlich etwa 5000-6000 Neuerkrankungen dieser Tumore.

Behandlung von Weichgewebe-Sarkomen

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Fotos


Weichgewebesarkom am Unterarm in der Kernspintomographie.

 
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