Arterielle Hypertonie (Bluthochdruck)
Arterielle Bluthochdruckwerte (Hypertonie), die beim Erwachsenen einen "oberen" (systolischen) Wert von 140 mm Hg und/ oder einen "unteren" (diastolischen) von
90 mm Hg überschreiten, werden als zu hoch (hyperton bzw. Hypertonie) definiert.
Bei etwa 95 % der Hochdruckkranken ist keine alleinige Ursache erkennbar. Man spricht dann von einem primären oder essentiellen Hochdruck. Dieser ist nahezu immer durch mehrere Faktoren bedingt (multifaktoriell).
Nicht beeinflussbare Faktoren sind: Lebensalter, Geschlecht und angeborene Faktoren welche das Entstehen eines Bluthochdrucks begünstigen (genetische Disposition).
Beeinflussbar sind Faktoren wie: körperliche Inaktivität, barocke Lebensweise mit Übergewicht und vermehrtem Alkoholkonsum wie auch salzreiche Nahrung.
Nur bei 5 % der Hochdruckkranken wird eine alleinige Ursache des Bluthochdrucks (= sekundäre Hypertonie) gefunden (Nieren-, Nierengefäßerkrankung oder hormonelle Ursachen).






