Neues aus den Kliniken...
Ende März hat das „Palliative-Care-Team Main-Taunus“ nach erfolgreicher Zertifizierung durch die Landesarbeitsgemeinschaft Palliativversorgung Hessen die ambulante Versorgung von Menschen mit einer weit fortgeschrittenen Erkrankung und einer begrenzten Lebenserwartung in deren häuslicher Umgebung aufgenommen.
Zum Team, das seinen Sitz im Hofheimer Krankenhaus hat, gehören ausgebildete Ärzte für Palliativ-Medizin und Krankenschwestern mit der Zusatzausbildung „Palliativ-Care“. Die Leitung liegt in Händen des Anästhesisten und Palliativmediziners Ulrich Paul und der Palliativ-Krankenschwester Agnes Klein. Koordinator des palliativmedizinischen Zentrums ist der Ärztliche Direktor der Kliniken, Professor Michael Booke.
Verbesserung der Lebensqualität von schwerkranken Menschen
Ziel der ambulanten palliativmedizinischen Betreuung ist es, die Lebensqualität des schwerkranken Patienten so zu verbessern, dass er weiterhin in seiner vertrauten Umgebung leben kann. Die Arbeit des Palliativteams bezieht Angehörige oder Bezugspersonen des Patienten mit ein. Mit einem ganzheitlichen Ansatz sollen die Lebensqualität und die Selbstbestimmung so lange wie möglich erhalten und ein menschenwürdiges Leben bis zum Tod in der vertrauten Umgebung ermöglicht werden.
Im Mittelpunkt der Palliativmedizin steht nicht mehr der Kampf gegen die Krankheit, sondern das bestmögliche Leben mit ihr. „Wir möchten durch unser Handeln den Tod weder beschleunigen noch hinauszögern, sondern stellen die Linderung von Schmerzen, Atemnot, Übelkeit und anderen Beschwerden in den Vordergrund“, beschreibt Professor Michael Booke die Aufgaben.
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