Neues aus den Kliniken...
Wirbelsäulenchirurgie - neuer Schwerpunkt im Krankenhaus Bad Soden
Die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am Krankenhaus Bad Soden hat ihr Behandlungsspektrum um neurochirurgische Operationen erweitert. Leitender Arzt ist seit Jahresanfang der Neurochirurg Dr. Dirk Eymer, der 17 Jahre lang an der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik in Frankfurt als Oberarzt tätig war.
Im Mittelpunkt seiner operativen Tätigkeit steht die Wirbelsäulenchirurgie. Über 2.500 Wirbelsäuleneingriffe sowohl bei altersbedingten Veränderungen als auch bei Verletzungen hat der Neurochirurg bereits absolviert.
Bandscheibenvorfälle, Einengungen des Wirbelkanals, Wirbelgleiten sowie Tumore der Wirbelsäule und des Rückenmarks werden mit größtmöglicher Genauigkeit, Sicherheit und Schonung im Krankenhaus Bad Soden operiert. Für die aufwändigen und komplizierten Operationen stehen ein modernes Operationsmikroskop, eine Endoskopieeinrichtung und ein Navigationssystem zur Verfügung. Während der Operation, die mit mikrochirurgischen und - soweit möglich - minimalinvasiven Verfahren durchgeführt wird, wird die Nervenfunktion kontinuierlich kontrolliert, um mögliche Nervenschädigungen frühzeitig erkennen und vermeiden zu können.
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Nach erfolgter Anerkennung als regionales Traumazentrum und Fertigstellung des Hubschrauberlandeplatzes am Krankenhaus Bad Soden wird die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie auch Patienten mit Schädel-Hirn-Verletzungen behandeln.
Die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie des Krankenhauses Bad Soden hat die Teilnahme am Traumanetzwerk Hessen und die Anerkennung als regionales Traumazentrum im Rahmen einer Zertifizierung bei der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie beantragt. Die Ziele eines Traumanetzwerkes sind die Verbesserung der flächendeckenden Versorgung von Schwerverletzten durch enge Kommunikation, abgestimmte Versorgungsstandards und enge Kooperation der beteiligten Kliniken.
Schwerstverletzten erfordert rund um die Uhr die Einsatzbereitschaft von hoch qualifiziertem Personal, erfahrenen Notärzten, spezialisierten Operateuren, modernsten Notaufnahmen und Intensivstationen. "Ziel ist es, die gute Versorgung von Schwerstverletzten innerhalb unserer Region weiter auszubauen. Wir wollen jedem Schwerstverletzten die bestmögliche Akutversorgung unter standardisierten Qualitätsmaßstäben ermöglichen", resümiert der Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, Dr. Uwe Horas. Durch die Zusammenlegung aller operativen Abteilungen der Kliniken des Main-Taunus-Kreises im Krankenhaus Bad Soden und die räumlichen Möglichkeiten der neuen Operationsabteilung und des Intensivbereichs wurde die abteilungsübergreifende Zusammenarbeit möglich, die für die umfassende Behandlung schwerverletzter Patienten notwendig sei. Rund um die Uhr stünden sowohl Ärzte als auch Pflegepersonal der Kliniken für Unfallchirurgie, Neurochirurgie, Anästhesiologie, Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie, Plastische Chirurgie sowie der Radiologie bereit, schwerverletzte Patienten zu behandeln. Darüber hinaus seien Vertreter aller anderen Kliniken, die zur Behandlung von spezifischen Verletzungen notwendig seien, jederzeit abrufbar, erläuterte Horas. Derzeit befindet sich ein Hubschrauberlandeplatz auf dem Dach des neuen Krankenhauses Bad Soden im Bau, der mit 2,3 Millionen Euro aus seinem Sonderinvestitionsprogramm des Landes Hessen gefördert wird. Die Inbetriebnahme soll im März 2011 sein.





