Blinddarmoperation laparoskopisch

Zu Beginn wird am Nabel ein etwa 1 cm langer Hautschnitt gelegt. Dann wird hier über eine dünne Nadel ca. 3-4 Liter Kohlensäuregas (CO2) eingegeben. Dadurch hebt sich die Bauchdecke an und es entsteht ein Raum indem sich der Operateur bewegen kann.

Danach wird die Videokamera in die Bauchhöhle eingeführt und die Bauchhöhle ausgeleuchtet. Nun lassen sich in der Regel die Unterbauchorgane gut überblicken, teilweise besser als bei geöffnetem Bauch.

In einem weiteren Schritt werden dann unter Sicht von innen 2 Arbeitszugänge im rechten und linken Unterbauch angebracht.

Als erstes wird dann die Blinddarmregion inspiziert, im weiteren auch die restlichen Unterbauchorgane, insbesondere bei Frauen Gebärmutter, Eileiter und Eierstöcke, da hier Entzündungen, Cysten, etc. ähnliche Beschwerden verursachen können.

Falls sich der Verdacht einer Entzündung des Wurmfortsatzes bestätigt, kann dann mit der Entfernung desselben begonnen werden.
Hierzu werden die blutversorgenden Gefäße mit kleinen Metallclips verschlossen. Anschließend wird mit einem Klammernahtgerät der Wurmfortsatz an der Basis zum Dickdarm verschlossen und abgetrennt. Er wird dann in einen kleinen Plastikbeutel gesteckt und über einen Arbeitszugang entfernt.

Die Bauchhöhle wird noch gespült, evtl. wird eine Drainage zur Sekretableitung eingelegt. Dann werden die Arbeitszugänge entfernt, sowie das Gas abgelassen. Die kleinen Hautschnitte werden mit einzelnen Nähten verschlossen.

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Fotos
Foto: Ärzte im OP
Foto: Operateure bei der Arbeit
Foto: Szenen einer laparoskopischen Blinddarmoperation

Szenen einer laparoskopischen
Blinddarmoperation

 
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