Plastisch-Rekonstruktive Chirurgie
Die Klinik für Plastische, Hand- und Rekonstruktive Chirurgie existiert seit 1985.
Seit dieser Zeit hat sich das Spezialgebiet, insbesondere in der rekonstruktiven Chirurgie kontinuierlich und hochspeziell weiterentwickelt.
Insbesondere stehen für die Rekonstruktion von Körperform und Funktion nach schweren Unfällen und Tumoroperationen modernste Verfahren zur Verfügung.
Im Bereich der plastisch-rekonstruktiven Chirurgie werden in unserer Klinik insbesondere schwere Haut- und Weichteildefekte nach Unfällen, radikal entfernten Tumoren oder schweren Wundinfektionen, die zu einem Substanzdefekt des Haut-/ Weichteilmantels geführt haben, vorgenommen.
Um funktionelle Strukturen wie Nerven, Knochen, Gefäße und Sehnen vor dem Austrocknen und vor Keimbesiedelung zu schützen, muss eine Deckung durch einen Ersatz des Weichteilgewebes erfolgen. Hierzu werden je nach Art und Lokalisation der Defektwunde verschiedenste Operationstechniken angewandt.
Kleinere Defekte können in der Regel durch Verschiebungen von benachbartem Gewebe vorgenommen werden, bei größeren Weichteildefekten wird häufig eine sogenannte freie Lappenplastik bzw. mikrochirurgische Transplantation von Weichteilgewebe erforderlich.
Fehlende muskuläre Funktionen nach schweren Nervenverletzungen können beispielsweise durch moderne Techniken der Muskelersatzoperationen durchgeführt werden und dadurch die Funktion wiederhergestellt werden.






